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Du stehst hier an meinen Grab,
niemand sah wie ich starb.
Aus meiner Brust schoss warmes Blut,
schnell erlosch die Lebensglut.
Mit dem Messer stieß ich zu,
kam dabei nicht zur ruh.
So stieß ich dir immer in den Rücken,
stoß um stoß mit viel entzücken.
Wie oft hab ich dich gesehen,
mir gewünscht du würdest dich zu mir drehen.
Nur einmal deine Stimme hören
dafür würde ich mich selbst zerstören.
Ich wünscht ich könnt bei dir sein
doch ist die Welt doch nicht so klein.
Ein letztes Wort ein letzter Hauch
ich sag dir nur ich lieb dich auch
Ein großes Kreuz am Grabesrand,
niemand sah das hier wer stand.
Jetzt bleibt mir hier nur eine Träne,
im hintergrund gesang der Schwäne
Rache
Du hast mich zu oft angespuckt,
hast zu oft nach mir getreten.
Jetzt kniest du vor mir,
fängst an um dein leben zu beten.
Hast mich ständig nur benutzt,
mich nur gesehen wenn du willst.
Was bleibt dir nun?
hab mir gewünscht das du mich killst.
Doch jetzt war ich es,
der dich gehen ließ.
Ein lächeln in meinem weiss gesicht,
als ich dir das Messer in den Rücken stieß.
Das letzte was du hörst,
ist wie ich lache.
Dein leerer, toter Blick
ist meine Rache.
Ein letzter Blick und du bist weg.
nun kriege ich doch einen schreck.
was soll ich ohne dich tun,
finde ich ohne dich auch mein glück,
ich wünscht ich könnt zu dir zurück
Hörst du wie der Knochen bricht?
Das Messer in der Brust mir sticht.
Blut läuft mir aus dem Mund,
das Einschussloch ist klein und Rund.
Wie konnte dieses Spiel beginnen?
Blut soll über meinen Körper rinnen.
Ich versuche Fortzukriechen
die Wunden fangen an zu siechen.
Warum gibst du nicht den Tod?
Der Boden färbt sich Dunkelrot.
Die Haut in Streifen abgezogen,
die Seele ist davongeflogen